Unser Auto - The Black Photon

Unser Auto ist zentrales Element des Wettbewerbs und genießt daher unsere besondere Aufmerksamkeit.

Chassis

Beim Chassis wollten wir die Referenzfläche möglichst klein halten, da so ein geringer Luftwiderstand erreicht wird und immer wenn möglich die aerodynamische Tropfenform verwenden. Durch viele Simulationen im virtuellen Windkanal Autodesk CFD 2019 erschufen wir die endgültige Form. Durch ein kleines Auto erreicht man auch ein geringes Gewicht, wodurch für andere Bauteile und die Lackierung mehr Spielraum verbleibt. Außerdem mussten wir darauf achten, dass für Anbauteile Befestigungsmöglichkeiten vorhanden sind. Das Auto wurde von unserem Sponsor Wirt zum Farbkonzept passend lackiert.

Räder

Eine große Neuerung für uns und eine Einzigartigkeit bei Formel 1 in der Schule sind unsere per SLM-Verfahren aus Aluminium gedruckten Räder. Das Design entstand in enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern FrankenGuss und ZF Friedrichshafen. Da Räder, um Verluste in Form von Rotationsenergie zu vermeiden, möglichst leicht sein sollten, mussten wir uns zwischen Kunststoff und Aluminium entsheiden. Nach einigen Versuchen konnten wir feststellen dass Plastikräder einen Abbremsvorgang möglicherweise nicht überstehen und wählten als Material Aluminium. Die Räder sind mit Präzisionslagern von Myonic ausgestattet.

Anbauteile

Bei den Flügeln hat uns der Einsatz der Software CFD 2019 gezeigt, welche Designs die für uns optimalen Eingenschaften besitzen. Der Heckflügel darf, da er das hinterste Teil des Autos ist, die Luft beleibig verwirbeln, um einen geringen Strömungswiderstand zu erzeugen. Wir wählten daher einen symmetrischen, nicht angestellten Flügel. Der Frontflügel hingegen sollte die Luft möglichst homogen am Rad vorbeiführen, wofür auch Anpressdruck in Kauf genommen werden kann.

Achsen

Zuerst planten wir kostensparende Achsen aus Halbzeugen wie Gewindestangen und Muttern zu verwenden. Diese Idee wurde aber schnell verworfen, da wir uns glücklicherweise auf viele Sponsoren stützen können. Wir entwickelten in Kooperation mit ZF Achsen, die von Schaeffler für uns maßgefertigt wurden. Der Vorteil dieses Konzeptes ist dass beim Einbau keine Fehler entstehen können, die Räder immer symmetrisch sitzen und dass beim Rennen keine Teile verrutschen. Die Radkappen, die wir aus aerodynamischen Gründen im Design beinhalten, rotieren nicht um Rotationsenergie zu sparen und dienen als Fläche für Sponsorenlogos.